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Freitag, 06. Januar 2012

Quelle
Von A.P.-J., 21:58

Quelle des Lebens. Das Meer ist weit

und du wirst nicht versiegen, das Meer

empfängt alle.

Ich rieche seinen

salzigen Duft und höre die sprudelnde Quelle.

Das Wasser dort

ist still. Lang ist der Fluß.

Ich will die Quelle finden, doch will ich

nicht zurück. Hier ist es still, das Wasser.

Es fließt nicht mehr. Ruhet es,

oder ist es tot?

Die Quelle sprudelt.

Es weiß nichts mehr, das Wasser,

von der Quelle. Der Weg ist zu lang,

sie liegt zu weit zurück. Ich bin am Wasser.

Genauso still, oder tot? Ich kann nicht mehr

zurück. Vielleicht einmal weiter? Weiter,

in das Meer und ganz vergessen, auch

den Fluß. Vom Meer

verschlungen.

Zurück zur Erde

Träume beenden

ohne sie zu berühren

ohne sie zu verlassen

Ich bin nicht sehr mutig,

ich reise allein, begrabe meine

Enttäuschungen nicht in fremde Gräber.

Ich erlaube nur der Sonne meine Haut

zu verbrennen und ich weine nur im Dunkeln.

Nun, da ich das erstemal in fremden Armen

starb, meine Haut an einer anderen Haut

entflammte, schleudere ich

meinen Traum

in das Wasser,

sende eine Flaschenpost ins Ungewisse.

Das Meer wird

sie dorthin tragen, wo die

Wellen sich aufbäumen

Der Mond erschreckt

mein Nachtgesicht

Er hüllt mich in ein bleiches Kleid

So erwarte ich dich

den Traum, durch den deine Hand sich streckt

Haben wir nur die Nacht

nur diese eine

Wie sollte ich dich am Tag erwarten

Wie rufen

Wie erkennen

Jetzt berührst du mich

im Traum

ist alles erlaubt...

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Schritte
Von A.P.-J., 21:48

Eine Melodie dringt durch mein Auge,

entlockt mir Bilder, trägt sie hinaus

und breitet sie vor mir aus.

Ich liege mir zu Füßen;

eine Traumlandschaft,

in die ich sehnsüchtig blicke

und nicht erreichen kann. In dieses Land

möchte ich eindringen. Dringt es in mich

so seh ich es nicht, fließt es hinaus so lockt

es mich. Welcher Weg führt

dort hin?

Träume auf stelzenden Beine

trippeln und wanken mit erhobenen

Köpfen, schwanken ihren gebeugten Leib.

Sie trugen wohl schwere Gedanken,

auch meine ritten

auf ihnen, als ihr Gang noch

aufrecht und ihre Flügel noch stark waren.

Nun tragen sie Bärte, so weiß und so grau

wie die Wolken, die einst sie

durchstießen.

Wie alte und müde Straußenvögel

ziehen sie dahin, die Luftgebilde,

das erstemal die Erde

berührend, gealtert, mit

menschenähnlichen Köpfen, betreten sie den

Weg, den ersten und wohl auch den letzten.

Soll ich nun trauernd in schwarz mich kleiden

und meine Gedanken an ihrem Grabe, dahin

sie grad schreiten, in Tränen ausgießen? Ich

höre sie trippeln und über ihren Köpfen

ziehen die Wolken

und

über den Wolken blasen ganz neue

und junge Gebilde so spielend

und lockend warmen Atem

durch mein Haar.

Ihr unbekannten

und luftleichten Träume,

sammelt meine Gedanken und beugt

auch ihr damit euren Rücken solang

ihr nicht die Erde berührt.

Frei auf der Erde

Vogelflug

Schwimmender Fisch

und dazwischen

meine Schritte

 

Ein Traum vergeht am Morgen...

*

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Donnerstag, 05. Januar 2012

Flucht
Von A.P.-J., 13:13

In der Nacht erwache ich.

Ist es der Wind oder der Regen

oder ein Traum, der mich geweckt hat?

Hellwach, bereit zu handeln;

aber es gibt nichts zu tun.

Ich habe etwas vergessen,

versäumt.

Das Rauschen des Windes

ist gleich dem Rauschen des Meeres

und die Wärme des Zimmers gleich

der abendlichen Wärme des Sommers,

am Hügel. Der Wind pfeift drohend,

als will er sich vom Hügel stürzen.

Regen plätschert auf das Dach,

als will er um Eintritt

betteln.

Ich schaue herunter. Ich bin

gewachsen.

Es tut mir so leid,

daß ich jetzt auf Grashalme trete,

weil ich zum Baum aufschaue und in Augen

Blicke; daß alles, was unter mir wächst

zertrampelt wird und daß das, was so hoch

erschien, so erreichbar geworden ist;

so nah jetzt ist, so unbedeutend wird.  

Regen

und nichts regt sich

in mir. Ergebenheit

Ich werde naß, schwer von Nässe.

Die Warnung im Traum, das weggedrehte

Auge Angst. Nur noch Flucht?

Und das Gefühl im Bauch

einer wirklichen

Gefahr

Fliehe in den Abendhimmel

Lichtgeflecht

Mit welchem Stern

wirst du tanzen? Mit welcher Sonne

willst du erwachen? Ich sehe dich glimmern

inmitten der Sterne bist du so blaß

ist dein Tanz

wie Zittern

Durchs Fenster sah ich dich

in der gefrorenen

Baumkrone helle Funken

lachen und ich bedeckte meine Augen

so blendend war dein

Licht

und entblößte meinen Körper

so heiß strahltest du

hinein bis in meinen Leib.

Welch Wiegen, welch Fließen.

Welch Tragen und Fliegen.

Leuchtende Wärme, tanzendes Licht

Du bist so blaß inmitten

der Sterne

Ein neuer Tag beginnt

mit einem Kerzenlicht

mit einem Gedanken

bevor die Sonne aufgeht

Die Kerze erlöscht

wie der Gedanke

und auch der Traum

wenn wir erwachen.“

Mein Traum,

ich halt dich fest...

  

Mein Traum, ich halt dich fest.

Nicht alle Menschen

erinnern sich ihrer Träume.

Im Traum

ist alles erlaubt.

Ein Traum vergeht am Morgen.

Mein Traum, ich halt dich fest.

*

 

Schatten erscheint nicht

jaminha.beepworld.de/schatten.htm

www.dielyriker.de/showthread.php/13669-Débarras-du-galetas

 

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